Freitag, 6. März 2026

Zahnarzt Bochum: Allergien beim Zahnarztbesuch

Allergien spielen beim Zahnarztbesuch im Zahnarztzentrum in Bochum eine wichtige Rolle, da verschiedene Materialien und Medikamente verwendet werden, die bei manchen Patientinnen und Patienten allergische Reaktionen auslösen können. Deshalb ist es wichtig, dass Allergien bereits vor der Behandlung bekannt sind und dem Zahnarzt oder der Zahnärztin mitgeteilt werden.

Eine häufige Allergie im zahnmedizinischen Bereich ist die Latexallergie. Latex wird zum Beispiel in Handschuhen oder anderen medizinischen Produkten verwendet. Menschen mit einer Latexallergie können Symptome wie Hautrötungen, Juckreiz, Schwellungen oder in schweren Fällen sogar Atemprobleme entwickeln. Aus diesem Grund verwenden viele Zahnarztpraxen heute latexfreie Handschuhe und Materialien, wenn bekannt ist, dass ein Patient allergisch reagiert.

Zahnarzt Bochum: Handschuhe - eine latexfreie Alternative 

Auch Allergien gegen bestimmte Medikamente können relevant sein. Dazu gehören zum Beispiel lokale Betäubungsmittel, Antibiotika oder Schmerzmittel. Wenn eine Allergie gegen ein bestimmtes Medikament besteht, wählen unsere Zahnärzte alternative Substanzen, damit die Behandlung sicher durchgeführt werden kann.

Darüber hinaus können manche Menschen auf zahnmedizinische Materialien wie Metalle, Kunststoffe oder Bestandteile von Füllungen reagieren. Besonders bekannt sind Allergien gegen Nickel oder bestimmte Bestandteile von Kunststoffen. In solchen Fällen verwenden wir andere Materialien wie Keramik oder spezielle allergikerfreundliche Werkstoffe.

Um Risiken zu vermeiden, wird vor jeder Behandlung eine Anamnese durchgeführt. Dabei stellen wir Fragen zu bestehenden Krankheiten, Medikamenten und möglichen Allergien. Diese Informationen helfen dabei, Komplikationen zu vermeiden und die Behandlung individuell anzupassen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Allergien beim Zahnarztbesuch ernst genommen werden müssen. Durch eine gute Kommunikation zwischen ihnen und unseren Zahnärzten sowie durch den Einsatz geeigneter Materialien und Medikamente können allergische Reaktionen in den meisten Fällen vermieden werden und eine sichere Behandlung gewährleistet werden.

Unsere Zahnärzte im Zahnarztzentrum in Bochum beraten sie gerne bei weiteren Fragen.


Ihr Dr. med.dent Günter Leugner

Zahnärztliche Praxisgemeinschaft für Bochum und Herne
Dr. med. dent. Günter Leugner und Zahnarzt Andreas Leugner
Herner Straße 367, 44807 Bochum, Telefon: 0234.533044


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Freitag, 23. Januar 2026

Zahnarzt Bochum: Zähne von jung bis alt.

Zähne verändern sich im Laufe des Lebens deutlich - sowohl in ihrer Entwicklung als auch in ihrem Zustand. Hier ein verständlicher Überblick nach Lebensphasen:

1. Kindheit



Milchzähne brechen ab etwa dem 6. Lebensmonat durch (insgesamt 20). Sie sind kleiner, heller und haben dünneren Zahnschmelz.
Ab ca. 6 Jahren beginnt der Zahnwechsel. Unter dem Wechselgebiss versteht man die Übergangsphase im Gebiss, in der Milchzähne nach und nach ausfallen und durch die bleibenden Zähne ersetzt werden. In dieser Zeit sind Milchzähne und bleibende Zähne gleichzeitig im Mund vorhanden. In einigen Fällen bleiben vereinzelte Milchzähne dauerhaft. Es endet ungefähr mit 12-13 Jahren, dann sind fast alle bleibenden Zähne durchgebrochen.

2. Jugend & frühes Erwachsenenalter

Die bleibenden Zähne (meist 28 zahne, mit Weisheitszähnen bis zu 32) sind vollständig vorhanden. Zahnschmelz ist am härtesten und widerstandsfähigsten. Weisheitszähne brechen zwischen 17–25 Jahren durch – oder bleiben bei wenig Platz im Kiefer.

3. Erwachsenenalter

Zähne nutzen sich durch Kauen, Knirschen, Säuren ab.
Der Zahnschmelz wird dünner → Zähne wirken etwas dunkler.
Das Zahnbein (Dentin) bildet sich weiter, wodurch Zähne weniger empfindlich. 
Zahnfleisch kann sich zurückziehen (Zahnhälse werden sichtbar).

4. Höheres Alter

Abnutzung und kleine Risse nehmen zu.
Es besteht ein höheres Risiko für Karies an Zahnhälsen. Zähne können lockerer werden, besonders bei Knochenabbau. Mundtrockenheit kann entstehen (z. B. durch Medikamente) und erhöht Kariesrisiko.

Wichtig zu wissen

Zähne wachsen nicht nach.
Mit guter richtige Pflege können eigene Zähne ein Leben lang erhalten bleiben. 

Regelmäßige Zahnarztbesuche und Prophylaxe sind im Alter besonders wichtig. Machen sie einen Kontrolltermin bei uns im Zahnarztzentrum in Bochum!


Ihr Dr. med.dent Günter Leugner

Zahnärztliche Praxisgemeinschaft für Bochum und Herne
Dr. med. dent. Günter Leugner und Zahnarzt Andreas Leugner
Herner Straße 367, 44807 Bochum, Telefon: 0234.533044


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Donnerstag, 8. Januar 2026

Gibt es Änderungen im Jahr 2026 die die zahnärztliche Versorgung betreffen?


Ja, für 2026 gibt es tatsächlich einige relevante Änderungen und Entwicklungen beim Zahnarzt für Patientinnen und Patienten in Deutschland, besonders im Bereich Prävention und Dokumentation. Hier sind die wichtigsten Punkte übersichtlich erklärt:

1. Zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen im „Gelben Heft“

Ab Januar 2026 werden die zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen für Kinder offiziell im sogenannten „Gelben Heft“ (Kinderuntersuchungsheft) dokumentiert.

Das bedeutet: Eltern bringen zum Zahnarzttermin künftig das Gelbe Heft mit, und dort werden die Ergebnisse der fünf Vorsorgetermine für Kinder von 6 Monaten bis 6 Jahren eingetragen.

Im gelben Vorsorgeheft (Kinder-Untersuchungsheft) werden beim Zahnarzt die zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen für Kinder dokumentiert, nicht Behandlungen.
Konkret trägt der Zahnarzt dort ein:

  • Datum der Untersuchung
  • Alter des Kindes
  • Welche zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung durchgeführt wurde
  • Kurzbefund (z. B. Zähne unauffällig / Auffälligkeiten gesehen)
  • Beratung der Eltern, z. B. zu
  • Zahnpflege und Mundhygiene
  • Ernährung
  • Fluoridanwendung
  • ggf. Empfehlungen oder Hinweise (z. B. weitere Kontrollen)

Wichtig zu wissen: 
Eingetragen werden nur Vorsorgeuntersuchungen, keine Füllungen, Röntgenbilder oder Therapien.

Das Bonusheft für regelmäßige Zahnarztbesuche ist ein separates Heft (meist blau/weiß) und gilt erst für ältere Kinder/Jugendliche. Das soll die Mundgesundheit verbessern und die Vorsorge bei Kindern noch selbstverständlicher machen. (Kassenzahnärzliche Bundesvereinigung)

2. EU-Amalgam-Verbot läuft weiter

Bereits seit 1. Januar 2025 ist die Verwendung von Amalgamfüllungen in der EU in der Regel verboten (wegen Quecksilber-Umweltschutz). Das betrifft auch 2026 weiterhin Zahnarztbehandlungen:

Für gesetzlich Versicherte gibt es zu 100 % erstattete alternative Füllmaterialien (z. B. Komposite) ohne zusätzliche Kosten beinkleinen und mittleren Füllungen.

In Ausnahmefällen können Amalgamfüllungen bis Juni 2026 noch verwendet werden, wenn keine andere passende Option besteht. 

Für Patienten bedeutet das: Du bekommst bei Kariesbehandlung in der Regel keine Amalgamfüllung mehr, sondern umweltfreundliche, zahnfarbene Materialien, ohne Zuzahlung bei gesetzlich Versicherten. 

Was heißt das für dich konkret?
Wenn du Kinder hast: Sie bekommen eine strukturierte Vorsorgedokumentation im Gelben Heft. 
Bei Zahnfüllungen erhältst du statt Amalgam zahnfarbene Alternativen ohne Extra-Kosten. 

Ansonsten bleibt der Ablauf beim Zahnarzt weitgehend gleich, aber es lohnt sich, aufmerksam auf Informationen zur Krankenversicherung und möglichen weiteren Reformen zu achten. Das Zahnarztzentrum Bochum wird daüber berichten.


Ihr Dr. med.dent Günter Leugner

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