Sonntag, 22. Juli 2018

Neue EU-Verordnung über die Verwendung von Amalgam



Die Amalgamfüllung, umgangssprachlich auch „Plombe“ genannt, ist eine Zahnfüllung aus einem Quecksilbermetallgemisch. Die für Zahnfüllungen verwendete Mischung setzt sich aus ca. 50% Quecksilber sowie Silber, Kupfer, Zink und Zinn zusammen.
Die Amalgamfüllung wird aus verschiedenen Metallen zusammengesetzt.

Die Europäische Union schränkt den Einsatz von Amalgam mit einer neuen Verordnung, die im Juli 2018 in Kraft tritt ein. Ein späteres Verbot könnte 2030 folgen. In der neuen Verordnung wird festgelegt, dass Zahnärzte Amalgam bei Kindern unter 15 Jahren sowie schwangeren und stillenden Frauen nur noch in absoluten Ausnahmen benutzen. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sind Amalgamfüllungen ohnehin nicht erlaubt.
Bis zum 1. Juli 2019 legt jeder EU-Mitgliedstaat einen nationalen Plan mit den Maßnahmen vor, die er zu ergreifen beabsichtigt, um die Verwendung von Dentalamalgam schrittweise zu verringern.
Bis zum 30. Juni 2020 prüft die Europäische Kommission, ob ein vollständiges Amalgam-Verbot auf „lange Sicht und vorzugsweise bis 2030“ in der EU umgesetzt werden kann.
Die Zeit der Amalgamfüllungen (die aus ca 50% Quecksilber bestehen) läuft ab.
Die Verarbeitung von Amalgam hat eine Diskussion über mögliche Gesundheitsgefährdungen bewirkt, die von der Verwendung von Amalgam als Zahnfüllung ausgehen könnte. Hauptgrund der Bedenken ist der Anteil an Quecksilber, der im Körper abgelagert wird. bei der Nahrungsaufnahme kann es zu Korrosionen an der Oberfläche der Amalgamfüllung kommen und quecksilberhaltige Teilchen werden freigesetzt. Auch der Kauvorgang führt über die Jahre zu einer Ablösung kleinster Amalgampartikel.
Besonders für Personen mit einem empfindlichem Immunsystem oder Allergikern ist dies eine starke Belastung des Organismus. Es kann zu verschiedenen Vergiftungserscheinungen kommen. Häufige amalgambedingte Unverträglichkeitsreaktionen sind:
  • Hautausschlag
  • Abgeschlagenheit
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Schleimhautveränderungen
  • Nierenerkrankungen
  • Haarausfall
  • Kribbeln in Händen und Füßen
Falls Ihr Körper bereits mit Quecksilber durch vorhandene Amalgamfüllungen belastet ist oder sich sogar eine Krankheitssymptomatik gebildet hat, können Sie in unserer Praxis das Quecksilber aus dem gesamten Organismus ausleiten lassen. Wir entfernen die Amalgamfüllungen schonend, ohne eine weitere Quecksilberbelastung für den Patienten auszulösen.  
In einem weiteren Schritt füllen wir mit moderne Materialien die offenen Bereiche.
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Dr. med. dent. Günter Leugner und Zahnarzt Andreas Leugner
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