Montag, 20. Juni 2016

Implantologie Bochum: Erprobte und moderne Materialien zahnärztlicher Implantate




Implantologie Bochum: Schraubenförmiges Zahnimplantat
aus Titan
Moderne Implantate werden heute zu über 95% aus Titan angefertigt. Die ersten Implantate aus Titan wurden 1961 bei einem Patienten eingesetzt. Alle 1961 gesetzten  Implantate funktionieren noch Heute im Munde des Patienten. Deshalb kann man davon ausgehen, dass Zahnimplantate aus diesem Material ein Leben lang funktionieren.

Implantologie Herne: Schraubenförmiges Titanimplantat
(rechts) und Abdruckpfosten (links)
Titan ist das am besten untersuchte Implantatmaterial. Menschlicher und tierischer Knochen verwächst mit dem Titan zu einer festen Einheit. Der Zahnarzt/ Implantologe spricht in diesem Fall von Osteointegration. 
Diese Einheilung des Implantats in den Knochen funktioniert am besten unter sterilen Bedingungen und ohne Bewegungen des Implantats im Knochen. Weil schraubenförmige Implantate deutlich weniger Bewegungen im Knochen bei Druck auf das Zahnfleisch oder bei Erschütterungen, bevorzugen Hersteller von Implantate dieses Design.
In unserer Praxis werden Implantate ohne sofortige Belastung durch Zahnkronen oder Zahnersatz während der Einheilung eingesetzt. Die Implantate werden nach dem Öffnen des Zahnfleischs und dem Bohren des Implantatstollen knochenbündig in den Kieferknochen eingeschraubt. Dann wird das Zahnfleisch über dem Implantat bis zur endgültigen Einheilung wieder verschlossen.
Dieses Implantologiekonzept nennt der Zahnarzt/ Implantologe gedeckte Einheilung. Erst Monate später nach vollständiger erfolgreicher Einheilung unter sterilen Bedingungen, wird das vollständig mit dem Knochen verwachsene Implantat freigelegt und der Pfosten für den Zahnersatz mit dem Implantate verschraubt. Nach Abheilung des Zahnfleisch wird das Implantat mit Zahnersatz versorgt.

Implantologie Bochum:
Schraubenförmiges Keramikimplantat
Seit einigen Jahren werden häufiger Implantate aus Zirkonoxidkeramik verwendet. Zirkonoxid ist eine extrem harte und bruchresistente Keramik. Besser bekannt ist diese Keramik als Werkstoff für weiße Messer. Diese Keramikimplantate waren als Stiftschrauben auf dem Markt erhältlich.
Der Stift ragte nach der Implantation aus dem Zahnfleisch. Dieser Stift muss dann, für die Aufnahme einer Krone oder als Brückenpfeiler, mühsam beschliffen werden.
Durch Weiterentwicklung und Verfeinerung  der Fertigungstechniken werden nun auch zusammengesetzte, verschraubte Implantate angeboten. Durch diese Verbesserung ist nun auch die gedeckte Einheilung mit Zirkonoxdimplantaten möglich.


Implantologie Herne: Schraubenförmiges Keramikimplantat
mit abgewinkeltem Prothetikposten



Implantologie Bochum, Herne:
Zwei Keramikimplantate links mit Prothetikposten,
rechts ohne Prothetikpfosten

Eine Differenz zwischen Implantatachse und der prothetischen Achse  von anderen Brückenpfeilern, die für die Anfertigung einer Brücke notwendig ist, kann durch Aufschrauben eines abgewinkelten Prothetikpfosten einfacher ausgeglichen werden.


Implantologie Bochum: Zahnloser Unterkiefer
 mit Keramikimplantat
Mit den neuen zusammengesetzten und verschraubten Keramikimplantaten ist ein knochenbündiges Versenken, wie oben zu sehen, möglich.

Implantologie Herne: Keramikimplantat im zahnlosen
Unterkiefer. Eine Bohrung für ein weiteres Zahnimplantat
ist im Bild oben zu erkennen.
Um keinerlei Metall bei der Implantation verwenden zu müssen, werden auch Implantatbohrer aus Zirkonoxidkeramik angeboten. Mit diesen speziellen Bohrern ist eine Kontamination mit Metallionen beim Bohren des Implantatstollen ausgeschlossen.

Implantologie Bochum: Implantatbohrer und keramisches
Zahnimplantat mit Prothetikpfosten
Die Ergebnisse von klinischen Studien von Implantate aus Zirkonoxidkeramik sind vielversprechend, doch fehlt bislang noch der  letztendliche wissenschaftliche Beweis für ein Verwachsen  des Keramikimplantates mit dem Knochen.
Ihre zahnärztliche Praxisgemeinschaft für Bochum und Herne
Dr. med. dent. Günter Leugner und Zahnarzt Andreas Leugner
Herner Straße 367, 44807 Bochum

Telefon: 0234.533044

Qualitätssiegel der Kassenärztlichen Vereinigung und Zahnärztekammer Westfalen-Lippe

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